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Gehört diakonisch aktiven Gemeinden die Zukunft?

Vortrag von Prof. Heinzpeter Hempelmann und Diskussion mit Betroffenen und Vertretern/-innen der Kirche am 2. November, 18 Uhr in Zuffenhausen

Die Spaltung der Gesellschaft nimmt zu und ist auch in den Kirchengemeinden sichtbar. Ausgegrenzte und arme Menschen finden immer weniger den Weg in die Gemeinden. Dabei gehört für 94 Prozent der evangelischen Christen in Baden-Württemberg der Einsatz für den Nächsten und eine gerechte Gesellschaft zum evangelischen Profil der Kirche.

Die SINUS-Studie „Evangelisch in Baden und Württemberg“ formuliert als Konsequenz, dass Kirchengemeinden die dicken Mauern ihrer angestammten Lebenswelt verlassen müssen. Kirche muss denen hinterher, die schon lang aus ihr ausgezogen sind, den Arbeitslosen, den Akademikern, den Armen und den Anerkannten. Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der württembergischen Diakonie, postuliert, dass diakonisch aktiven Gemeinden die Zukunft gehört, weil sie Menschen aus allen Gruppen und Schichten der Bevölkerung ansprechen. Das könnte ein wichtiger Wegweiser sein, nicht nur für die Menschen in prekären Lebenslagen, sondern auch für alle anderen, die der Kirche fernstehen.

Die Veranstaltung „Gehört diakonisch aktiven Gemeinden die Zukunft?“ will im gegenseitigen Dialog Einschätzungen zum Ausdruck bringen und nach Antworten und Lösungsansätzen suchen, wie Kirchengemeinde und gesellschaftlich ausgegrenzte Menschen als Gemeinde zusammenkommen können. Sie beginnt mit einem Impulsvortrag von Prof. Hempelmann, dem Autor des Buches „Gott im Milieu“ und verantwortlich für die SINUS-Studie „Evangelisch in Baden und Württemberg“. Sie führt über Impulsstatements von Kirchenvertretern und Betroffenen zum Austausch und zu Diskussion.

GebärdensprachdolmetscherInnen werden übersetzen.

Ort und Zeit:
Mittwoch, 2. November 2016
18 – 20 Uhr
Gemeindehaus Johanneshof,
Evangelische Kirchengemeinde
Stuttgart-Zuffenhausen

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.

Veranstalter:
Evangelisches Dekanatamt Zuffenhausen und Denkfabrik – Forum für Menschen am Rande
im Sozialunternehmen Neue Arbeit Stuttgart.